Funken mit der ganzen Welt

8.-17. Februar 2019

An zwei Funkstationen wird dir vorgeführt, wie Funken geht, mit allem was dazugehört: Funkgerät, Mikrofon, Morsetaste, Antenne, Sprechregeln, Rufzeichen, Geheimsprache, Ausbreitung der Radio-Wellen, usw.

Das erste Funkgerät ist auf eine Kurzwellen-Frequenz eingestellt. Das bedeutet, dass die von der Antenne abgestrahlte Radio-Welle von der Ionosphäre reflektiert wird. Die Ionosphäre befindet sich 300 Kilometer über uns und besteht aus Luftteilchen. Diese Luftteilchen werden durch die Sonnenstrahlung elektrisch aufgeladen und können deshalb die Radiowellen reflektieren. So kannst du weit entfernte Gegenstationen in ganz Europa und in Übersee erreichen und mit den dortigen Funkamateuren per Mikrofon oder mit der Morsetaste plaudern.

Die zweite Funkstation arbeitet auf einer UKW-Frequenz. UKW heisst «Ultra-Kurz-Welle». Das sind also Wellen mit ganz kurzen Wellenlängen (unter «Welle» kannst du dir das gleiche vorstellen wie bei einer Welle auf dem Rhein oder in einem See). Ganz kurze Radio-Wellen breiten sich genau wie das Licht aus. Man muss die Gegenstation, mit welcher man plaudern will, also sehen. Mehr oder weniger. Deshalb haben die Funkamateure auf den umliegenden Hügeln Relais-Stationen eingerichtet. Eine Relais-Station besteht aus einem Empfänger, einem Sender und einer Antenne. Die empfangene Radio-Welle wird vom Sender wieder ausgesendet. So können Funkamateure auf allen Seiten des Hügels miteinander sprechen, obwohl sie sich nicht sehen. Auf mehreren Hügeln rund um Basel laufen solche Relais-Stationen Tag und Nacht: Gempenfluh, Feldberg, Weissenstein, Ballon d‘Alsace, usw.

Traust du dich das Mikrofon in die Hand zu nehmen und mit einem Funk-Kollegen zu plaudern? Unsere erfahrenen Funker zeigen dir vorher, wie man es macht. Es kann dir also nichts passieren. Versuch es einfach!

Übrigens kannst du selber wählen, ob du Deutsch, Englisch oder Französisch sprechen willst. Funken eignet sich ausgezeichnet, um Fremdsprachen praktisch zu üben. Deine Sprach-Noten werden sich verbessern!

Altersgruppe: ab 10 Jahren
Kapazität:
Zeit: ca. 15 Minuten
Katagorie: Technik

Das Experiment wird angeboten von: USKA Union Schweizerischer Kurzwellen-Amateure

Amateurfunk ist ein anspruchsvolles, äusserst faszinierendes und vielseitiges technisch-naturwissenschaftliches Hobby, geeignet für elektronik-interessierte Jugendliche. Funkamateure bauen, modifizieren und betreiben Funk-Geräte in analoger und digitaler Technik in verschiedensten Frequenzbereichen vom Langwellen-Bereich bis in den Gigahertz-Bereich. Funkamateure plaudern mit gleichgesinnten Kolleginnen und Kollegen auf der ganzen Welt über Funk, ganz ohne dazwischenliegende technische Installationen. Sogar die ISS ist per Sprechfunk erreichbar!

Jugendliche, die Amateurfunk betreiben und sich dadurch technische Fähigkeiten aneignen, haben in der Berufswahl oft entscheidende Vorteile.

Die USKA (www.USKA.ch) ist der Verband der schweizerischen Funkamateure mit über 3‘000 Mitgliedern. Die örtlichen USKA-Sektionen führen regelmässig Kurse durch, welche auch Schülerinnen und Schüler auf die Bakom-Lizenzprüfung vorbereiten. Im Raum Basel gibt es gleich drei Sektionen:

www.FACB.ch
www.HB9BS.ch
www.HB9FS.ch

TUNBASEL.CH

... ist eine interaktive Erlebniswelt für Kinder und Jugendliche, die auf spielerische Weise das Interesse für Technik und Naturwissenschaften weckt.

Tüfteln, Experimentieren und Erleben: Die Erlebnisschau tunBasel.ch ist ein Erlebnislabor, eine Erlebniswerkstatt, eine eigene Erlebniswelt. Berufe in Technik und Naturwissenschaften sind sehr abwechslungsreich und spannend. Es ist wichtig, SchülerInnen früh spielerisch an diese Themen heranzuführen, um auf deren Attraktivität hinzuweisen und so dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken.

@2019 tunBasel – Nachwuchsförderung in Technik und Naturwissenschaften.