Schokoladendruck

13.–17. Februar 2019

Farben entstehen meistens durch natürliche oder künstlich hergestellte Substanzen, wie Farbstoffe oder Pigmente. Sie können jedoch auch durch Interaktion von Licht mit dünnen, regelmässigen Nano- und Mikrostrukturen entstehen. Ein Beispiel dafür ist der Farbeffekt von Öltropfen auf dem Wasser, ein sogenannter Interferenzeffekt. Andere Beispiele sind die unterschiedlichen, organischen Schichten von Perlmutt, welche der Muschel die typische Farberscheinung geben. Letztlich zeigen auch Schmetterlinge solche Farbeffekte, welche unter anderem durch Diffraktion (Beugung) entstehen, genauso wie die typischen Regenbogenfarben einer CD oder eines Hologramms. Die Farberscheinung hängt stark von der Geometrie der Oberfläche ab und kann somit verändert werden.

Das Experiment besteht darin, eine solche, diffraktive Struktur in Schokolade zu transferieren. Dabei wird die Oberfläche der Schokolade verändert und erhält einen typischen Farbeffekt, der sich abhängig davon, unter welchem Betrachtungswinkel man die Schokolade anschaut, verändert. Obwohl die Schokolade nun farbig ist, wurde nichts hinzugefügt, einzig die Oberfläche wurde verändert. Man hat also 100% natürliche und trotzdem farbige Schokolade.

Altersgruppe: ab 7 Jahren
Kapazität:
Zeit: ca. 10 Minuten
Katagorie: Technik, Naturwissenschaften

Das Experiment wird angeboten von: Universität Basel – Swiss Nanoscience Institute, Physik, Chemie und CSEM SA

Universität Basel
Die Universität Basel, 1460 gegründet, blickt als älteste Universität der Schweiz auf eine über 558-jährige erfolgreiche Geschichte zurück. Mit ihrem breiten, qualitativ hochstehenden Bildungsangebot zieht sie Studierende aus der Schweiz und der ganzen Welt an und bietet ihnen ausgezeichnete Studienbedingungen auf Bachelor-, Master- und Doktoratsebene. Heute zählt die Universität Basel rund 13’000 Studierende aus über hundert Nationen, darunter rund 2’800 Doktorierende. Aufgrund ihrer Forschungsleistungen zählt die Universität Basel in internationalen Rankings regelmässig zu den 100 besten Hochschulen der Welt.

Swiss Nanoscience Insitute
Das Swiss Nanoscience Institute (SNI) an der Universität Basel ist ein Exzellenzzentrum für Nanowissenschaften und Nanotechnologie. Es wurde 2006 gegründet und wird vom Kanton Aargau und der Universität Basel finanziert. Im SNI Netzwerk arbeiten interdisziplinäre Forscherteams aus den Bereichen Physik, Chemie und Biologie in der Grundlagenforschung und in angewandten Forschungsprojekten. Diese bilden die Brücke zwischen Wissenschaft, der Industrie und anderen Forschungsinstitutionen. Darunter fällt auch die Zusammenarbeit mit CSEM. Mit der Teilnahme an Science Festivals und anderen Events möchten wir die Begeisterung für Naturwissenschaften weitergeben.

CSEM SA
Als Zentrum für Innovation und Technologietransfer unterstützt das CSEM seit über 30 Jahren innovative Firmen, um neue Produkte zu entwickeln und Produktionsprozesse zu verbessern. Es leistet damit einen wesentlichen Beitrag zur Stärkung der schweizerischen Wirtschaft. Die hochqualifizierten Forschenden des Zentrum Muttenz sind auf Nano- und Mikrostrukturen sowie auf gedruckte Elektronik spezialisiert. Die Unternehmen schätzen diese Kompetenzen für Applikationen in der Photovoltaik, im Kampf gegen Fälschungen oder für Beleuchtungssysteme. Der Standort in der Nordwestschweiz dient auch als Tor für andere CSEM Technologien.

TUNBASEL.CH

... ist eine interaktive Erlebniswelt für Kinder und Jugendliche, die auf spielerische Weise das Interesse für Technik und Naturwissenschaften weckt.

Tüfteln, Experimentieren und Erleben: Die Erlebnisschau tunBasel.ch ist ein Erlebnislabor, eine Erlebniswerkstatt, eine eigene Erlebniswelt. Berufe in Technik und Naturwissenschaften sind sehr abwechslungsreich und spannend. Es ist wichtig, SchülerInnen früh spielerisch an diese Themen heranzuführen, um auf deren Attraktivität hinzuweisen und so dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken.

@2019 tunBasel – Nachwuchsförderung in Technik und Naturwissenschaften.