Schwebende Magnete

13.–17. Februar 2019

Du hast sicher schon Kühlschrankmagnete in der Hand gehabt und Notizblätter damit an die Kühlschranktür geheftet. Vielleicht hast du auch schon probiert zwei Magnete zueinander zu bewegen? Ich nehme an, dir ging es wie uns allen: Einmal gelingt es dir ohne weiteres die zwei Magnete zueinander zu bewegen und ein anderes Mal nicht. In beiden Fällen waren Kräfte am Werk und mit Recht hast du dir die Frage gestellt: «Woher könnten diese Kräfte kommen?» In diesem Experiment gehen wir dieser Frage nach und beobachten, wie mehrere Magnete einfach übereinander schweben können.

Im Vorfeld etwas in Kürze zum Magnetismus:
Magnetismus ist ein physikalisches Phänomen, das sich als Kraftwirkung äussert. Diese Kräfte ereignen sich zwischen Magneten und magnetisierbaren Gegenständen. Magnete üben Kräfte auf Stoffe aus, die Eisen, Kobalt oder Nickel beinhalten. Schon die alten Griechen beobachteten, wie manche Steine (Magneteisensteine) Eisen anziehen – und es durch Berührung sogar selbst magnetisch machen konnten. Etwa zur selben Zeit verwendeten die Chinesen Magnete als Kompasse zur Navigation. Als Pole werden jene Stellen des Magneten bezeichnet, an denen seine Kräftewirkung am grössten ist. Jeder Magnet hat zwei Pole: einen Nord – und einen Südpol. Ein Pol existiert niemals allein. Zwischen den Polen zweier Magneten arbeiten eigene Kräfte. Es gilt immer: Gleichartige Pole stossen sich ab, verschiedenartige ziehen einander an. Um den Magnet herum wirkt eine Kraft. Der Raumbereich um den Magnet, in dem diese Kraft wirkt, wird als Magnetfeld bezeichnet.

Altersgruppe: ab 10 Jahren
Kapazität:
Zeit: 10 Minuten
Katagorie: Naturwissenschaften

Das Experiment wird angeboten von: Fachhochschule Nordwestschweiz – Pädagogische Hochschule – Informatische Bildung Primarstufe + Naturwissenschafts- und Technikdidaktik

Die Fachhochschule Nordwestschweiz FHNW ist eine gemeinsame Bildungs- und Forschungsinstitution der Kantone Aargau, Basel-Landschaft, Basel-Stadt und Solothurn. Sie umfasst neun Hochschulen und vermittelt ihren über 10ʼ000 Studierenden in 29 Bachelor- und 18 Master-Studiengängen sowie in zahlreichen Weiterbildungsangeboten praxisnahes und marktorientiertes Wissen. Auch mit anwendungsorientierter Forschung und Entwicklung sowie Dienstleistungen für Dritte erweist sie sich als wichtige Partnerin für Gesellschaft, Wirtschaft und Kultur.
Dabei packt die FHNW die Herausforderungen unserer Zeit an und leistet wichtige Beiträge für zukunftsfähige Lösungen.

Das zeigt die FHNW durch interdisziplinäre Zusammenarbeit in gesellschaftlich wichtigen Themenfeldern. Das Programm «EduNaT» (Education Naturwissenschaft und Technik) zum Beispiel fördert mit Breitenwirkung das Interesse an Naturwissenschaft und Technik und stärkt die Grundbildung in diesem Bereich.

Neben Experimenten aus EduNaT-Projekten können Besuchende zwei weitere Angebote der FHNW entdecken:
Das Ziel der Professoren für Informatische Bildung an der PH FHNW ist es, MINT-Fächer spannend zu vermitteln. Schülerinnen und Schüler eignen sich sogenanntes Computational Thinking an in dem sie Spiele programmieren und Simulationen bauen. Am Stand wird demonstriert, wie man programmiert und erklärt, was man dabei lernt.

Das mobile Lernlabor, kurz MobiLab www.mobilab_nw.ch bringt einfache, mit Alltagsmaterialien konzipierte naturwissenschaftliche Experimente an die Nordwestschweizer Primarschulen. Lehrpersonen der 4.–6. Primarschule können das Angebot für ihre Klassen buchen. Am Stand werden zwei Experimente zum Erproben gezeigt.

 

www.fhnw.ch

www.fhnw.ch/edunat

www.fhnw.ch/informatische-bildung

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TUNBASEL.CH

... ist eine interaktive Erlebniswelt für Kinder und Jugendliche, die auf spielerische Weise das Interesse für Technik und Naturwissenschaften weckt.

Tüfteln, Experimentieren und Erleben: Die Erlebnisschau tunBasel.ch ist ein Erlebnislabor, eine Erlebniswerkstatt, eine eigene Erlebniswelt. Berufe in Technik und Naturwissenschaften sind sehr abwechslungsreich und spannend. Es ist wichtig, SchülerInnen früh spielerisch an diese Themen heranzuführen, um auf deren Attraktivität hinzuweisen und so dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken.

@2019 tunBasel – Nachwuchsförderung in Technik und Naturwissenschaften.